Das Projekt „Zukunft Innenstadt Wolfsberg“ wird von der Smart Cities Initiative des Klima- und Energiefonds gefördert. Noch in diesem Jahr wird eine umfassende Standortanalyse durchgeführt. Danach könnte man weitere Fördermittel für bauliche Projekte lukrieren.

Die Smart Cities Initiative initiiert und unterstützt seit 2010 innovative Stadt-Projekte. Nun ist auch Wolfsberg Teil dieses Netzwerks, an dem österreichweit 35 Städte mitwirken. Im Rahmen der zehnten Ausschreibung gab es 31 neue Einreichungen. 13 davon wurden für eine Umsetzung ausgewählt, darunter auch Wolfsberg. Die in Aussicht gestellten 50.000 Euro investiert man in eine Fortführung des vor drei Jahren begonnenen Projekts „Zukunft Innenstadt Wolfsberg“, das sich unter anderem mit dem Leerstandmanagement beschäftigt. Mit Erfolg: „Ende 2016 hatten wir in der Innenstadt 27 gemeldete Leerstände. Innerhalb von zwei Jahren konnten wir diese auf aktuell 14 reduzieren“, zeigt sich STR Christian Stückler zufrieden.

Ausweitung auf untere Stadt
Das Stadtbelebungsprojekt wird seit jeher als Kooperation zwischen der Stadtgemeinde und den Agenturen Scan, Joanneum Research Life und Nyxas geführt. „Unsere Arbeitspakete in diesem Jahr sehen die Aktualisierung der Leerstandserhebungen und die Einspielung in die Online-Datenbank freiraum.sima.at vor. Danach werden wir erstmals ein umfassendes Standortkonzept entwickeln“, erklärt Rainer Rosegger von der Agentur Scan. Damit möchte man Potentiale erheben, die wichtig für die Positionierung einer Innenstadt im 21. Jahrhundert sind. In einem weiteren Schritt geht es an die praktische Umsetzung. „Es werden Fokusgruppen mit Gewerbetreibenden gebildet, um die Standortentwicklung weiter voranzutreiben.“ Eine zentrale Neuerung diesbezüglich sei die Ausweitung auf die untere Stadt.

Weitere Förderungen möglich
Nach dem Sondierungsprojekt, das noch 2019 abgeschlossen werden sollte, hat Wolfsberg die Möglichkeit, sich für Demonstrationsvorhaben zu qualifizieren. „In diesem Fall würden weitere Fördermittel zur Verfügung stehen, beispielsweise für Bauprojekte“, so Rosegger.

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