Am Freitagnachmittag wurde die Sonderausstellung „Österreichs Sperrtruppe im Kalten Krieg“ im Bunkermuseum am Wurzenpass eröffnet.

Der Beginn der Sonderausstellung wurde im Rahmen zweier Jubiläen begangen. Einerseits wurde die sogenannte Sperrkompanie vor 40 Jahren gegründet, um Österreichs Grenzen im Kalten Krieg im Falle des Falles zu verteidigen. Vor 25 Jahren wurde die Kompanie wiederum aufgelöst. Einen Ernstfall gab es freilich: Im Rahmen des Jugoslawienkrieges versahen Soldaten des Österreichischen Bundesheers ihren Dienst am Wurzenpass, um die Grenze in Richtung Slowenien zu kontrollieren. Bei den Jubiläumsfeierlichkeiten unter anderem vor Ort: Militärkommandant Walter Gitschthaler, Arnoldsteins Bürgermeister Erich Kessler und Kurt Schober, der Präsident des Kärntner Zivilschutzverbandes. Ebenso am Wurzenpass zugegen waren einige der ehemaligen Soldaten, die ihre Grundausbildung einst in den Bunkeranlagen absolvierten.

Über das Bunkermuseum
Das Bunkermuseum am Wurzenpass wurde von Andreas Scherer im Jahre 2005 ins Leben gerufen und die Sperranlage somit für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die aktuelle Sonderausstellung „Österreichs Sperrtruppen im Kalten Krieg“ ist ab sofort besuchbar.

Foto: KRM