Bereits zum zweiten Mal wird am 20. Mai (18 Uhr) zu einem Vortragsabend über die neue Dobratsch-Höhle geladen. Im Zuge dessen gibt es zwei spannende Premieren.

 

Zum ersten Mal wird an dem Abend der neue Film „Begegnung mit dem Dobratsch und Oskar Hossé“ gezeigt, gedreht wurde dieser von Helmut Schubert. Mehrere Jahre beschäftigten sich er und seine Frau Ingrid mit der Höhle. „Bislang gab es keinen Dokumentarfilm darüber. Die Natur in Kärnten ist eine ganz besondere. So sind wir auf den Dobratsch gekommen und hatten für unsere Arbeit auch die Unterstützung des Museums und der Grundeigentümer“, sagt Schubert. Für Entsetzen sorgte vor einigen Jahren die Entdeckung, dass im Eggerloch alte Höhlenkunst teils mutwillig zerstört wurde – daraufhin wurde diese für die Öffentlichkeit gesperrt.

Ritzzeichnungen. Schubert: „Wir haben die Ritzzeichnungen knapp vor ihrer Zerstörung gefilmt – und damit ein unwiederbringliches Dokument festgehalten.“ Einige Zeit nach Schließung der Höhle erhielt Schubert für die Dreharbeiten eine Sondergenehmigung. „Insgesamt ist es ein sehr aufwendiger, hochwertiger Film“, so Schubert, der lange Zeit als Kameramann für Formate wie „Universum“ oder „Treffpunkt Natur“ arbeitete.

Premiere Nummer 2: Auch der Arnoldsteiner Bernd Martinschitz beschäftigte sich in den vergangenen Jahren mit dem Dobratsch. Herausgekommen ist dabei sein Buch „Dobratsch – Der Naturpark und die Schütt“, welches am 20. Mai ebenso präsentiert wird. „Das Buch ist eine Mischung aus Bild- und Textband mit etwa 160 Fotos. Auch die Entdeckung der neuen Dobratsch-Höhle wird mit zahlreichen Fotografien gezeigt und mit den neuen Infos der Entdecker Martin Friedl und Günther Faul“, sagt Martinschitz.

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