Die Überschrift beschreibt Manfred Dossi aus Radenthein bestens: Er hat zwei große Hobbys Oldtimer – und den Rallyesport.

Beide Hobbys betreibt er mit Herz und Seele.

Die Autos
Manfred Dossi ist ein richtiger Schrauber und Bastler. Er baut und restauriert seine Autos, aber nicht nur für die Garage, sondern auch um sie herzuzeigen. Die Besonderheiten daran, ein Auto zu restaurieren, beschreibt er wie folgt: „Das Fahrzeug bis ins kleinste Detail kennenzulernen, die Technik dahinter zu verstehen, die Teile aufzubereiten, zu erneuern, zu verbessern, und natürlich zu bewegen, das ist das Beste daran.“

Seit jeher
Manfred Dossi ist bereits seit Kindheitstagen mit dem PS-Virus infiziert. Sein Vater war bei Renault tätig, daher gab es immer wieder neue spannende Autos zu bestaunen. „Wir waren immer schon bei diversen regionalen Rennen und Rallyes zum Zuschauen unterwegs, wie z.B. Autocross auf der Hollenburg,“ erklärt Dossi. Er selbst begann bereits mit 19 Jahre Jahren, Oldtimer umzubauen. „Mein erstes eigenes Auto war ein VW-Käfer 1200, Baujahr 1977,“ schwelgt Dossi in Erinnerungen. Das Auto wurde von Dossi sofort restauriert und auf schnelles Aussehen getrimmt. Seit dieser Zeit ist er schon Mitglied beim 1. Kärntner Käferclub geworden, wo er auch heute noch Mitglied ist.

VW-Bulli
Ca. 1995 sah er den ersten tiefergelegten VW-Bulli T1,von da an hat ihn dieser T1 nicht mehr losgelassen. Den passenden Wagen fand er 1997 in Hermagor. „Nach 2-jähriger Totalrestauration und tatkräftiger Unterstützung durch meine Familie, im Speziellen meiner damaligen Freundin und heutigen Ehefrau Irene konnte ich mein Bulli-Projekt endlich fertigstellen,“ erklärt Dossi.

Der Rallyesport
Das zweite große Hobby von Manfred Dossi ist der Rallyesport, allerdings nur als Zuschauer. Bisher hat er 19 WM-Läufe in ganz Europa besucht. „Der Rallyesport ist der reinrassigste Motorsport, auch die absolut irrwitzigen Geschwindigkeiten auf unterschiedlichsten Bodenbeschaffenheiten wie Schotter, Schnee, Asphalt, nass, staubig, eisig sind faszinierend für mich,“ beschreibt er seine Leidenschaft. Bei einer Rallye muss man alles selbst organisieren inklusive des richtigen Zuschauerpunktes. „Bei einer WM-Rallye ist man sehr oft in einer Region unterwegs, welche man als Tourist nur schwer oder gar nicht ansteuern würde,“ beschreibt Dossi eine weitere Besonderheit.

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