Die Band Solarjet ist vielen ein Begriff, die Jungs aus Oberkärnten sind seit 2012 im gesamten deutschsprachigen Raum erfolgreich unterwegs.

Mit ihrer neuen Single „Hellwach“ sprechen sie ein wichtiges Thema an: Gewalt an Frauen. „Gewalt, egal in welcher Form, ist nie in Ordnung und schon gar nicht irgendwie cool,“ meint René Podesser, Sänger und Songwriter der Band.

Traum zum Beruf
Den Jungs von Solarjet ist es gelungen, ihren Traum zum Beruf zu machen. Sie sind seit mittlerweile über fünf Jahren unterwegs, um Menschen mit ihrer Musik zu erreichen. „Wir haben unseren Traum zu unserem Beruf gemacht und unsere Reise hat uns auf die größten Festivals des Landes (Novarock, Frequency,…), durch unzählige Clubs und Locations in Deutschland und einmal sogar bis vor die Geburtsgrotte nach Betlehem gebracht,“ berichtet Podesser. Außerdem ist die Band auch an Schulen unterwegs, um die Schüler zu ermutigen oder einfach nur ein tolles Konzert für sie zu spielen. Die Band war auch schon öfters in den Ö3 Austria Top40 Single Charts zu hören, die letzte Single „Zurück zu Dir“ war sogar für neun Wochen in den Top10 der Ö3 Austro Charts.

Ein Statement
Die aktuelle Single der Band ist ein Statement gegen Gewalt an Frauen und Kindern. „Mit dieser Message werden wir auch wieder einige Schulen in Deutschland und Österreich bereisen und eine ausgedehnte Tour auf Festivals und Clubs im gesamten deutschsprachigen Raum ist auch geplant,“ erklärt der Bandleader. Im Herbst/Winter 2019 gibt Solarjet eine ausgedehnte Konzerttour, dabei ist auch ein Auftritt in Kärnten geplant.

Die Musikszene
Die Musikszene in Österreich ist leider sehr überschaubar, es gibt immer weniger Formate, die jungen Künstlern eine Plattform bieten. „Wir sind mega happy, dass Radiosender immer wieder unsere Songs spielen und wir wirklich quasi das ganze Jahr auf Tour sein können, das ist ein großes Privileg und alles andere als typisch für österreichische Verhältnisse,“ erklärt René Podesser. Bei Solarjet läuft es mittlerweile sehr gut, das beweist: Wenn man dranbleibt und sich nicht unterkriegen lässt, kann es auch in Österreich funktionieren. Überhaupt wenn die Leute wieder mehr Konzerte von lokalen Bands besuchen würden.

Ihre Leidenschaft
Die Musik ist die große Leidenschaft von René Podesser und seiner Band. „Wir lieben, was wir tun und können uns nicht vorstellen, das irgendwann nicht mehr zu machen, erklärt er.“ Für ihn und seine Band ist es der beste Job der Welt. „Musik ist für mich eine Sprache, die direkt ins Herz geht und die jeder versteht. Ich glaube fest daran, dass ein guter Song die Welt ein wenig besser machen kann,“ erklärt Podesser.

Die Heimat
Auch wenn die Bandmitglieder mittlerweile in Salzburg wohnen, kommen sie immer wieder gerne heim nach Kärnten. „Wir sind ja so viel unterwegs und ich liebe es auch, jeden Tag in einer anderen Stadt aufzuwachen, aber wenn ich auf Heimaturlaub bin, senkt sich automatisch mein Puls und es fühlt sich so an, als würde die Welt kurz stehen bleiben,“ meint der Bandleader abschließend.

©Carina Antl