Bei seiner ersten VSV-Pressekonferenz bezaubert der neue Cheftrainer Jyrki Aho mit viel Charme und Witz und verspricht: Interviews auf Deutsch werden im Laufe des Jahres möglich sein.

Aho galt als der absolute Wunschkandidat, nicht zuletzt weil er als „harter Trainer“ gilt und außerdem über sehr gute Kontakte zu anderen Ligen verfügt. Im Rahmen der Pressekonferenz war Aho zum zweiten Mal in Villach und erkannte: „Es wird sich hier sehr um das Eishockey gekümmert, es gibt viel Unterstützung. Ich bin stolz darauf, ein Teil dessen sein zu können.“ Die Begrüßung schafft der Finne bereits auf Deutsch, dann musste aber ins Englische gewechselt werden, aber: „Ich verspreche, dass ich im Laufe des Jahres auch Interviews, zumindest teilweise, auf Deutsch geben werden kann.“

Druck. Wie sei sein Gefühl, nach dieser schlechten Saison den VSV zu trainieren? „Das ist Vergangenheit. Früher oder später werden wir wieder mehr Spiele gewinnen als verlieren. Wir gehen zurück in die Play-offs“, so Aho. Wie geht er mit dem Druck um, der nun auf ihm lastet? „Der größte Druck kommt von mir selbst.“ In Helsinki wohne er in der Nähe des Flughafens, was für das künftige Pendeln sehr praktisch sei. Seine Freundin bleibe zwar in Finnland, wird aber wohl auch den Sommer in Villach verbringen. „Aber man weiss ja nie, wie die Frauen sich dann entscheiden“, erklärt Aho mit einem Schmunzeln.

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