Fahrzeugadaptierungen wie rutschfeste Laderampen oder ein Knauf am Lenkrad können den Alltag erheblich erleichtern. Markus Salcher und Franz Gerhard Patterer im Gespräch

Mobilität und Barrierefreiheit schaffen Lebensqualität. Wenn man einen Führerschein hat, möchte man sein Auto selbst bewegen können. Schon kleine körperliche Beeinträchtigungen können das Autofahren erschweren oder unmöglich machen. Dabei gibt es Hilfen, die einem das Lenken eines Autos sehr wohl erlauben. Franz Gerhard Patterer vom Autohaus Patterer beschäftigt sich schon seit geraumer Zeit mit dem Thema „Mobilität für Menschen mit Behinderung“ und adaptiert in Kooperation mit der Firma SKW Autos, damit sie den individuellen Bedürfnissen seiner Kunden entsprechen. Markus Salcher, Paralympics-Sieger, fährt selbst ein adaptiertes Auto. Der Knauf auf seinem Lenkrad erlaubt ihm eine einfache Handhabung.

Wofür umbauen?
Fahrzeugadaptierungen ermöglichen Menschen mit Behinderung sowie vorrübergehend nicht fahrfähigen Personen, beispielsweise nach einem Knochenbruch, ein Fahrzeug trotz Einschränkungen zu lenken. Sie bieten den Menschen Mobilität, Selbstbestimmung und damit Lebensqualität.

Vertrauensgrundsatz
Franz Gerhard Patter ist es wichtig zu zeigen, dass Fahrzeugadaptierungen nicht ausschließlich für Menschen mit Behinderungen hilfreich sind. „Wir unterliegen im Straßenverkehr alle dem Vertrauensgrundsatz. Das bedeutet, wenn ich einen Gips habe, muss ich dafür Sorge tragen, dass ich das Auto ohne Einschränkungen bedienen kann und so sicher fahren, wie es mir möglich ist,“ sagt er. Der Gipsarm ist für ihn das beste Beispiel. „Es ist nicht ausdrücklich verboten, ein Auto mit einem Gips zu lenken, doch wirklich greifen kann man das Lenkrad nicht. Der Knauf am Lenkrad erleichtert das Angreifen. Man rutscht nicht vom Lenkrad oder verliert den Griff. Damit ist man einfach auf der sicheren Seite.“

Umbauarten
„Jedes Auto kann umgebaut werden,“ so Patterer. „Das Autohaus Patterer ist ein toller Partner für so einen Umbau. Ich bin sehr froh, dass es so etwas gibt. Es erleichtert das Leben erheblich und sorgt für Selbstbestimmung,“ erklärt Markus Salcher. Einige Umbauten können sogar helfen, den Alltag zu erleichtern. Auch für Menschen mit Behinderung des Unterkörpers gibt es Lösungen wie zum Beispiel den Gasring. Dieser wird am Lenkrad befestigt und ermöglicht autonomes Fahren. Er ist einfach zu bedienen und erlaubt es, durch leichten Druck Gas zu geben. Für Probleme mit den Beinen können Pedale versetzt oder die Steuerung auf Lenkradhöhe gebracht werden. Rutschfeste Laderampen oder Teleskop-Gabelstapler helfen beim Beladen des Autos. Die Originalbedienungen bleiben dabei meist erhalten, um die Benutzungsmöglichkeit durch andere Personen ebenfalls nicht zu beeinträchtigen.

Für Markus Salcher ist Mobilität ein absolutes Muss

Die Firmen Autohaus Patterer und SKW sind in Fragen Fahrzeugadaptierung die richtigen Ansprechpartner

© Autohaus Patterer (2)
© Salcher (oberes kleines Bild)