Das Frühjahrskonzert 2019 der Landespolizeidirektion Kärnten bildete den würdigen Rahmen, um die „Polizistin des Jahres 2018“ vorzustellen: Gruppeninspektorin Karin Jenic von der PI Bad Eisenkappel!

Das alljährliche Frühjahrskonzert der Landespolizeidirektion Kärnten sorgte auch heuer wieder für ein ausverkauftes Casineum Velden. Bestens unterhalten wurde das Publikum unter anderem mit „At World‘s End“ aus der Filmreihe „Fluch der Karibik“ und dem „TV-Kultabend“-Potpourri aus verschieden Erkennungsmelodien bekannter Fernsehserien von der Polizeimusik sowie von heiteren Gesangsstücken wie „Pack Ma Zam“ oder „In Villacher Stadtlan“ des Polizeichores. Musiker und Sänger wurden mit großem Applaus belohnt.

Höhepunkt des Abends
Unter den zahlreichen musikbegeisterten Zuhörern war neben Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Kärnten auch Generalsekretär Peter Goldgruber in Vertretung des Bundesministers für Inneres, Herbert Kickl. Zusammen mit Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß überreichte Generalsekretär Goldgruber auch die Auszeichnung zur „Polizistin des Jahres 2018“, was den Höhepunkt des Abends bildete.

Polizistin des Jahres
Erstmals ging diese Auszeichnung für Exekutivbeamte im heurigen Jahr an eine Frau: Gruppeinspektorin Karin Jenic. Die engagierte Polizistin und gebürtige Kärntnerin trat im Jänner 1995 beim damaligen Landesgendarmeriekommando für Niederösterreich in den Exekutivdienst ein und wechselte bereits 1999 auf eigenem Wunsch wieder zurück in ihre Heimat. Seitdem ist sie auf der Dienststelle in Bad Eisenkappel tätig.

Komplexität, Ausdauer und Akribie
Aus der Begründung der Landespolizeidirektion für die Auszeichnung:
Neben all den „normalen“ Tätigkeiten, die auf einer Polizeiinspektion anfallen, bearbeitet Karin Jenic als Kriminalistin auch Delikte, die aufgrund ihrer Komplexität mit einem immensen Zeitaufwand verbunden sind. Allein im Jahr 2018 war sie für die Aufklärung von schweren Sachbeschädigungen genauso federführend verantwortlich wie für die Bekämpfung der Suchmittelkriminalität mit all ihren Begleiterscheinungen. Ausdauer und Akribie liegen ihr im Blut und so ist es wenig verwunderlich, dass sie auch im Bereich der Internetkriminalität auf besondere Ergebnisse verweisen kann. Überragend ihre persönliche Aufklärungsquote: beinahe 90 Prozent der von Karin Jenic bearbeiteten Delikte können letztlich in der Statistik auf „geklärt“ gestellt werden.

Der Mutter von zwei Kindern (7 und 9 Jahre) liegt die Jugend besonders am Herzen, sie unterrichtet den Nachwuchs im örtlichen Kindergarten und in der Volksschule in der für diese Altersgruppe sehr wichtigen Verkehrserziehung und nimmt hier auch die Radfahrprüfung ab. Gruppeninspektorin Karin Jenic hat auch immer ein offenes Ohr für die Sorgen der Bevölkerung und ist dafür bekannt, dass sie sich auch Probleme anhört, die auf dem ersten Blick vielleicht nichts mit der Polizei zu tun haben.
Die Philosophie von „GEMEINSAM.SICHER“ ist ihr kein Fremdwort, im Gegenteil, sie lebt diese, weshalb sie bei den Menschen auch sehr beliebt ist. Es ist der Landespolizeidirektion Kärnten daher eine besondere Freude, eine so vielfältig engagierte Beamtin aus dem Bezirk Völkermarkt mit dem Titel „Polizistin des Jahres“ auszeichnen zu können.

Großes Foto oben: Bezirkspolizeikommandant Oberstleutnant Klaus Innerwinkler, Kapellmeister Gruppeninspektor Martin Irrasch, Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß, die „Polizistin des Jahres 2018“ Gruppeninspektorin Karin Jenic, Landespolizeidirektor-Stellvertreter Hofrat Markus Plazer und Landespolizeidirektor-Stellvertreter Generalmajor Wolfgang Rauchegger
© Landespolizeidirektion Kärnten

Generalsekretär Peter Goldgruber und Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß überreichten die Auszeichnung an Karin Jenic

Die Polizeimusik Kärnten begeisterte mit schwungvollen Melodien

Der Polizeichor unterhielt auch mit humorvollen Gesangsstücken das Publikum im ausverkauften Casineum Velden bestens
© Landespolizeidirektion Kärnten (3)