Bereits Anfang Juli soll in der Freizeitanlage St. Andräer See eine Photovoltaikanlage in Betrieb gehen. Beim Rathaus entsteht ein digitaler Infopoint für Touristen und Bürger.

Als energieeffiziente Gemeinde betreibt die St. Andrä am Rüsthaus der Feuerwehr sowie am Gebäude der Volksschule Photovoltaikanlagen. Ab Mai wird nun auch das Wirtschaftsgebäude am St. Andräer See die Sonnenergie zur Stromversorgung nutzen. „Wir planen den Bau einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 7 kWp. Damit sollten wir einen Großteil unseres Strombedarfs selbstständig decken können“, sagt Amtsleiter Robert Astner.

Energieeffizient
Parallel dazu werden die aktuell benutzten benzinbetriebenen Geräte wie Heckenschere, Motorsense, Laubsauger und Kettensäge durch strombetriebene Modelle ersetzt, um energieeffizienter arbeiten zu können und den Lärmpegel zu reduzieren. Zusätzlich zur bereits bestehenden E-Tankstelle wird eine Ladestation für E-Bikes mit Absperrmöglichkeit installiert. Insgesamt wird das Projekt mit etwa 26.600 Euro zu Buche schlagen, wobei 8.450 Euro vom K-EIWOG Fonds des Landes Kärnten gefördert werden. „Aktuell sind wir noch dabei, weitere Fördermittel zu lukrieren“, so Astner. „Wir gehen von einer Gemeinde-Eigenleistung in Höhe von 13.000 Euro aus. Die PV-Anlage wird sich nach drei bis vier Jahren amortisiert haben.“ Die Ausschreibungen laufen bereits, eröffnet wird die Anlage voraussichtlich Anfang Juli. Der generalsanierte Minigolfplatz geht am 20. April ab 10 Uhr in Betrieb.

Infopoint
An der Ostfront des Rathauses wird durch die in Salzburg ansässige Infopoint PlanungsgmbH in der zweiten Jahreshälfte eine digitale Informationstafel installiert. Hier können sich Touristen und Gemeindebürger kostenfrei über Freizeitangebote, amtliche Informationen, Veranstaltungen und Wirtschaftsbetriebe schlau machen. Weitere Features des mittel Touchscreen bedienbaren Infopoints sind ein digitaler Ortsplan, Wetterdaten, Kontakte zu Notdiensten und die kostenlose Internetnutzung inklusive Jugendschutzfilter.

Bgm. Peter Stauber und Amtsleiter Robert Astner mit Benjamin Malzl von der Infopoint PlanungsgmbH beim geplanten Standort des neuen Informationssystems

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