In Finkenstein sollen 24 Wohneinheiten für Menschen mit Betreuungsbedarf errichtet werden. Investitionsrahmen: Zwischen fünf und sieben Millionen Euro.

Der Ausblick auf die Karawanken ist unverbaubar. Angrenzend an den Golfplatz, bahnt sich in Finkenstein ein Großprojekt rund um das Thema „Betreubares Wohnen“ an. Bürgermeister Christian Poglitsch: „Wir verkaufen den Grund für einen symbolischen Euro an die gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft meine heimat, die als Errichter auftreten wird. Damit ist gewährleistet, dass der Wohnraum leistbar sein wird.“

Konzept
Das Projekt basiert auf einer Initiative von Sozialreferentin Christine Sitter: „In Finkenstein werden die Einwohner immer älter. Viele ältere Menschen sehnen sich nach einer Betreuungsmöglichkeit, sind aber noch zu fit für ein Seniorenheim.“ An diese Idee knüpft das Konzept des betreubaren Wohnens an. Eine Ansprechperson wird eine gewisse Stundenanzahl pro Woche vor Ort sein. Der Sparmarkt, die Bank und ein Friseur liegen im unmittelbaren Nahbereich des Bauvorhabens.

Spatenstich
Die Förderzusage des Landes ist bereits da. Läuft alles wie geplant, kommt es spätestens im Frühjahr kommenden Jahres zum Spatenstich. Die Wohneinheiten sollen von der Marktgemeinde Finkenstein als Betreiber, unter Einhaltung spezieller Kriterien, vergeben werden. Der meine heimat-Vorstandsvorsitzende Helmut Manzenreiter: „Das Projekt wird absolut hochwertig. In Kärnten gibt es ein solches Konzept bis dato nur in der Gemeinde Ebene Reichenau.“

Fotos: Parlamentsdirektion/Photo Simonis/SPÖ Finkenstein