In der Pfarre Himmelberg fand die 14. Heilfastenwoche statt. Sie stand unter dem Motto, „Lieber rasten und fasten, als ungesund essen und sich stressen“. Mitorganisator Bruno Zwatz berichtet.

Im Landgasthaus Zeilinger trafen sich dabei täglich abends die 40 Frauen und Männer zum gemeinsamen Fasten. Gefastet wird nach der Methode: Dr. Buchinger/Lützner. Gerti Hofer aus Maria Gail hatte zum 10. Mal durch die Woche begleitet. Die Fastensuppe wurde von Genusswirt Michael Oberrauter zubereitet.

Ergänzende Vorträge
Das spirituelle Thema dieser Heilfastenwoche war: Wir wollen hinaufsteigen auf den Berg, mein spiritueller Berg in meinem Leben. Der Wirt vom Landgasthaus Zeilinger, Michael Oberrauter hat in mehreren Einstiegen über Lebensmittelunverträglichkeit und gesunde Ernährung detailliert berichtet. Seine Kernaussage: Wir sollen Lebensmittel von Nahrungsmittel sehr gut unterscheiden – unserer Gesundheit zuliebe. Kräuter-Pädagogin Rosi Zwischenberger erzählte viel Wissenswertes über Zweige, Knospen und das Räuchern.

Heilige Messe beim Heilfasten
Vor dem Fastenbrechen wird dann auch gemeinsam eine Hl. Messe mit Pfarrer Reinhold Berger gefeiert. „Wer mit Körper, Geist und Seele heilfastet sollte einmal in dieser Zeit eine Kirche bzw. einen Gottesdienst besuchen“, ist Bruno Zwatz überzeugt.

Was bewirkt das Fasten?
„Das Immunsystem wird gestärkt, das Hautbild kann sich verbessern und der Darm wird gereinigt. Erhöhter Blutdruck normalisiert sich. Eventuell besserer Schlaf, weil die Verdauung Pause machen kann. Freiwilliger Verzicht auf Genussmittel. Gewichtverlust stellt sich dann automatisch ein“, berichtet Gerti Hofer.

Geist und Seele
Wenn die Verdauung eingestellt ist, kann sich der Geist des Menschen besser entfalten. Verborgene seelische Probleme können während dieser Woche zum Vorschein kommen – und aufgelöst werden. „Fasten ist für mich das Brot der Seele. Fasten in verschiedenen Formen zwischen Aschermittwoch und Karfreitag ist bei den Menschen wieder angekommen und hat Zukunft. Auch wird das Fasten inzwischen auch von Ärzten anerkannt. Es gibt ein schönes Zitat von Emil Oesch zum Thema Fasten: Nicht was wir beginnen zählt sondern was wir fertig bringen“, schließt Bruno Zwatz.

© Mayer