Aus hygienetechnischen Gründen dürfen Hunde nicht zum Silbersee mitgenommen werden. Und zwar das ganze Jahr über. Wer die Vorschrift missachtet, riskiert Strafen bis 218 Euro. Nun wird verstärkt kontrolliert.  
 

Etliche Tafeln die eindeutig symbolisieren, dass Hunde in der Naherholungszone rund um den Silbersee – aus triftigen Gründen – nicht geduldet werden, hat die Stadt Villach bereits vor Jahren aufgestellt. Trotzdem beklagen sich sowohl Benützerinnen und Benützer als auch die Teams des Stadtgartens, die in der beliebten Freizeitanlage das ganze Jahr auf die Hinterlassenschaften der Vierbeiner stoßen. „Wir haben hier auf diesem kostenlos zu nützenden Areal eine klare Hundeverbotszone geschaffen“, sagt die für Freizeitanlagen zuständige Referentin Vizebürgermeisterin Petra Oberrauner. „Es geht vor allem auch um die Sicherheitsbedürfnisse von Familien mit Kindern, die sich nicht mit den Hunden vereinbaren lassen.“ Im Sommer kommt es regelmäßig zu massiven Beschwerden über freilaufende und schwimmende Hunde und Verunreinigungen auf der Liegewiese. Oberrauner: „Der Silbersee hat selbst im Sommer Trinkwasserqualität. Wir wollen den Villacherinnen und Villachern ein hygienisch einwandfreies Freizeiterlebnis ermöglichen, ein hundefreies Badewasser zählt dazu.“

Hundekot. Auch die benachbarte Beachvolleyball-Anlage und der vorbeiführende Radweg wäre mit Hunden nicht harmonisch zu vereinbaren. Im Winter sind sowohl Hundekot auf der gratis zu benützenden Silbersee-Eisfläche als auch entlang der Spazierwege steter Grund für Ärgernis. „Wir ersuchen Hunderhalterinnen und –halter sowohl um Verständnis als auch um die strikte Einhaltung der Hundeverbotszone am Silbersee“, sagt Oberrauner. Auch Veterinär- und Gesundheitsreferent Stadtrat Christian Pober appelliert an die Hundehalterinnen und Hundehalter, das Hundeverbot einzuhalten und ihren vierbeinigen Liebling nicht mit an den Silbersee zu nehmen: „Wer gegen diese vom Gemeinderat bereits vor sechs Jahren beschlossene Verordnung verstößt, muss mit einer Geldstrafe bis zu 218 Euro rechnen.“ In nächster Zeit sind verstärkte Kontrollen geplant.

Foto: © Willi Zore