Der EC-KAC holte sich Robin Gartner vom amtierenden Meister aus Bozen. Der flinke Verteidiger passt perfekt ins Team.

Zum ersten Mal die Eisschuhe geschnürt bzw. sich schnüren lassen, hat Robin Gartner mit zwei Jahren. Seit er fünf Jahre alt ist, spielt der ehrgeizige Schwede Eishockey. „Der Hauptunterschied zwischen der Schwedischen Hockey Liga und der Erste Bank Eishockey Liga ist sicher die Stärke aller Linien und die gesamte Liga ist etwas klarer strukturiert. In Schweden sind meist alle vier Linien top – hier (Anm. d. Red.: in der EBEL) gibt es oft Niveau-Unterschiede bei den diversen Linien, was die einzelnen Spieler betrifft“, erklärt Gartner den Unterschied zwischen SHL und EBEL.

Vom Meister zum Rekordmeister In der letzten Saison spielte Gartner bei den Bolzano Foxes aus Südtirol, mit denen er auch die Meisterschaft gewann. „So ein Meistertitel ist schon etwas ganz Großartiges, dieses Gefühl vergisst man so schnell nicht. Das möchte ich noch öfter erleben“, so Garts, wie der Verteidiger genannt wird. „Für mich persönlich ist es wichtig, dass ich jeden Abend (Anm. d. Red.: Spieltag) abliefere, dass ich ein solides Spiel spiele, die jüngeren Spieler von mir profitieren und ich helfen kann, Spiele zu gewinnen“, so der Schwede über seine Rolle im Team. In Klagenfurt hat sich der 30-Jährige gut eingelebt. „Ich liebe es hier, vor allem im Sommer den See, generell ist die Landschaft ein Traum“, schwärmt er von seiner Wahlheimat.

Volles Programm Neben dem Eishockey hat Robin in dieser Saison begonnen, Business Management zu studieren. „Damit verbringe ich eigentlich meine knappe Freizeit, ich lerne meistens 3-4 Stunden pro Tag, da bleibt nicht viel Zeit für Hobbies.“ Generell ist die Nummer 5 des EC-KAC sehr fokussiert. „Während der Saison geht es für mich eigentlich nur um Eishockey, trainieren, spielen und wieder trainieren. Für Freizeitaktivitäten ist im Sommer Zeit.“ In seiner Zeit nach der aktiven Karriere sieht er sich vorerst nicht im Sportbereich. „Du verbringst eigentlich dein ganzes Leben damit, für Eishockey zu leben, es ist schon anstrengend, wenn es sich neun Monate im Jahr um nichts anderes dreht, deshalb möchte ich nach meiner Karriere erst mal wieder nach Hause, Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden verbringen, was ich dann mache, wird sich zeigen“, so die Zukunftspläne des Schweden. Auf die Frage, ob er noch länger in Klagenfurt bleiben will, antwortet er: „Der KAC ist schon ein Traditionsverein, es ist großartig, für die Rotjacken zu spielen. Wir werden uns nach der Saison sicher mit meinem Agenten und den Verantwortlichen des KAC zusammensetzen und meine weitere Zukunft beim Verein besprechen.“ Der Vertrag des Verteidigers läuft vorerst mit Ende dieser Saison aus.

Da, wo man ihn brauchtRobin Gartner ist im Team der Rotjacken sicher einer jener Spieler, der immer da ist, wo man ihn braucht. Seine Statistik kann sich aktuell mit 25 Assists und 2 Toren durchaus sehen lassen. „Ich denke, dass ich ein sehr wendiger, cleverer Spieler bin und ein sehr guter Passgeber“, so Gartner. Trotzdem bringt er sehr viel Ruhe ins Team. „Ich bin sicher ein sehr ruhiger, netter Typ, aber ich kann auch sehr lustig sein“, grinst er. Grundsätzlich kann man sagen, Garts steht immer da, wo man ihn braucht, er wird sicher noch einiges dazu beitragen, um die Mission Meistertitel Nummer 31 für die Rotjacken real werden zu lassen.

© Steinthaler/EC-KAC

Robin Gartner verstärkt die Verteidigungsreihen des EC-KAC in der aktuellen Saison

Ticketinfo:
Playoff-Tickets sind online unter www.kac.at/de/tickets erhältlich.

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