In Zusammenarbeit zwischen Rotem Kreuz und dem Deutsch-Ordens-Krankenhaus Friesach wird der Notarztstützpunkt seit bereits 20 Jahren betrieben.

Am 11. August 1997 nahm der Stützpunkt Friesach den Dienstbetrieb auf und das erste Notarzteinsatzfahrzeug (NEF), ein Audi A4, kam zum Einsatz. Die Finanzierung des Fahrzeuges übernahmen damals das Krankenhaus Friesach, die umliegenden Gemeinden und das Autohaus Marack. Die Notärzte stellte das Deutsch-Ordens-Krankenhaus, die ehrenamtlichen Notfallsanitäter wurden im Krankenhaus ausgebildet. Die ersten Sanitäter waren Viktor Galler und Sabine Würger, beide ausgebildete Notfallsanitäter der Bezirksstelle Murau in der Steiermark.

Neues Notarztsystem
Aufgrund der Unterzeichnung der Friesacher Vereinbarung konnten weitere Bezirke (St. Veit, Völkermarkt, Hermagor und Feldkirchen) profitieren, denn auch hier wurde darauf eine notärztliche Versorgung sichergestellt. „Mit der Inbetriebnahme des Stützpunktes Friesach begann die flächendeckende Errichtung von Notarztstützpunkten in allen Kärntner Bezirken“, betont Präsident Ambrozy die Bedeutung der Akutversorgung für die Kärntner Bevölkerung.

652 Einsätze nur 2016
Der Stützpunkt ist durchgehend besetzt und wird über die Rettungsleitstelle Kärnten alarmiert, wobei die Einsatzfrequenz durchschnittlich bei zwei Ausfahrten pro Tag liegt. Der Einsatzradius erstreckt sich von Kappel/Krappfeld bis hinter Neumarkt/Steiermark. Letztes Jahr stand das NEF Friesach bei 652 Fällen im Einsatz.

Ein Jubiläum der besonderen Art: 20 Jahre Notarztstützpunkt in Friesach

Hauptfoto © KRM, kleines Foto © Österreichisches Rotes Kreuz