Nach zwei Frostjahren mit großen Ernteausfällen steht dem Lavanttaler Obstbau endlich wieder ein gutes Ertragsjahr mit ansprechenden Preisen bevor.

Nach einer Blütezeit im April ohne späteren Kaltlufteinbruch hat der heiße Sommer die Vegeta-tion angetrieben und führt nun zu einem frühen Erntetermin. „Wir hatten bereits in den ersten Augusttagen Anfragen bezüglich der diesjährigen Obstübernahme“, meint Berthold Radl, Be-triebsleiter von „Lavanttaler Obst“. „Wir freuen uns auf eine sehr gute Obsternte zu anspre-chenden Preisen. Ausländische Ware ist für uns kein Thema.“ Es sei auf jeden Fall ausreichend Obst vorhanden, um die über das Jahr benötigte Menge an Apfelsaft und Apfelmost zu produzie-ren. Auch bei Birnen und Zwetschken ist eine sehr schöne Ernte zu erwarten. Man rechnet mit einer Erntemenge von etwa 1.500 Tonnen, die von „Lavanttaler Obst“ aufgekauft und im eige-nen Tanklager untergebracht werden. Wer Bedarf an Obst hat, tut gut daran, rechtzeitig zu pla-nen und vorzubestellen. „Eine wichtige Aufforderung an alle Obstverarbeiter ist jene, aus-schließlich auf heimische Ware zuzugreifen um keinen Preisdruck durch Importobst zu erzeu-gen“, so Radl.

Kein Fallobst
Falläpfel (gekennzeichnet von Notreife und mangelnder Qualität) führen aufgrund des niedrigen Preises zu einer Imageverschlechterung im gesamten Obstverarbeitungsbereich. „Wir übernehmen keine faulen oder unreifen Früchte und steigen erst dann in die Verarbei-tungssaison ein, wenn das Obst eine entsprechende Reife erreicht hat“, erläutert Radl.

Übernahmezeiten
Lavanttaler Obst bietet seinen Lieferanten und Kunden die Möglichkeit, ihre Ware während der Übernahmezeiten abzugeben bzw. spezielle Waren für den Saft-, Most- und Brennbereich zu beziehen. Alle Informationen zur laufenden Obsternte gibt es am Obst-Telefon unter 04352/2877 sowie tagesaktuell im Internet unter www.lavanttaler-obst.at.

Es steht eine frühe Obsternte bevor

© Lagerhaus Lavanttal (2)